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Zur Beantwortung der Frage ist ein guter Ansatz folgender: Wie denkt Gott über geistig Behinderte, Demente oder psychisch kranke Menschen?

Die Bibel geht zwar nicht eindeutig auf die Frage ein, ob von Geburt an geistig Behinderte oder später geistig Erkrankte das ewige Leben bekommen und somit errettet werden und getauft werden können, allerdings lehrt uns das Wort Gottes Grundsätze, die wir hierbei anwenden können.

Grundsätzlich gilt, dass die Liebe Gottes für die Schwächsten ist. Gott betont in seinem Wort immer wieder, dass Er denen nahe ist und hilft, die zu den schwächsten Gliedern der Gesellschaft gehören und oft gar nicht selbst für sich eintreten können.

In Psalm 34,19 heißt es: „Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und er hilft denen, die zerschlagenen Geistes sind.“

In Psalm 147,3 erfahren wir: „Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden.“

Gott setzt sich für diejenigen ein, die ein „gebrochenes Herz“ und einen „zerschlagenen Geist“ haben. Laut Jesaja wohnt Er sogar bei ihnen:

Jesaja 57,15: „Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt und dessen Name »Der Heilige« ist: In der Höhe und im Heiligtum wohne ich und bei dem, der zerschlagenen und gedemütigten Geistes ist, damit ich den Geist der Gedemütigten belebe und das Herz der Zerschlagenen erquicke.“

Jesus wendet sich ausdrücklich den Ausgegrenzten, Armen und Bedürftigen zu (vgl. Matthäus 9,12; Markus 10,14-16).

Wir dürfen also davon ausgehen, dass Menschen mit Behinderungen oder Krankheiten Gott ganz besonders am Herzen liegen.

Ähnlich wie manche Menschen mit geistigen Behinderungen oder Krankheiten haben auch kleine Kinder noch nicht die Möglichkeit, eine umfassende bewusste Entscheidung für Jesus zu treffen. Aus den Aussagen der Bibel lässt sich schließen, dass diejenigen, die keine bewusste Entscheidung für oder gegen das Evangelium treffen konnten durch Gottes Gnade angenommen werden.

Gott ist gerecht. Wer, wenn nicht Gott, kann in jedem einzelnen Fall genau einschätzen, wie sehr ein Mensch nach seiner Erkenntnis und seinem Gewissen tief im Herzen gelebt hat? Kein gerechtes System verurteilt diejenigen, die zu jung oder nicht in der Lage sind, richtig zu verstehen. Abraham fragte: „Sollte der Richter der ganzen Erde nicht Recht üben?“ (vgl. 1. Mose 18,25). Einem solchen Richter können wir das Schicksal von allen Bedürftigen getrost anvertrauen. Wir dürfen wissen, dass Gott ein gnädiger und barmherziger Gott ist. Wir können davon ausgehen, dass er im Fall von geistig Behinderten und Kranken ebenso gerecht und gnädig handelt, wie er es bei allen anderen Menschen auch tut.

Die Situation von Menschen, die erst in späteren Jahren schwer erkranken, mag vielleicht etwas anders sein. Dennoch dürfen wir hier annehmen, dass Gott sie nach der Glaubenshaltung beurteilt, die sie vor ihrer Erkrankung getroffen (oder nicht getroffen) haben. Es ist auch möglich, dass manch einer durch die Erkrankung noch einmal in besonderer Weise die Möglichkeit bekommt, Gott wie ein Kind vertrauen zu lernen. Wer Jesus als seinen Erlöser angenommen hat, verliert jedenfalls das ewige Leben nicht durch eine geistige Behinderung, psychische Krankheit oder Demenz.

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